Heike Hausmann, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Heike Hausmann, M.A.
Universität Rostock
Institut für Medienforschung
August-Bebel-Str. 28
Raum 6012 (6. Etage)
Tel.: 0381-4982632
E-Mail: heike.hausmannuni-rostockde
Sprechzeit:
Vorlesungszeit:
Dienstag 10:00 bis 11:00 Uhr (Anmeldung vorher per Mail)
vorlesungsfreie Zeit:
nach Absprache und Anmeldung per Mail
Curriculum Vitae
| 09/2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung (IFM), Universität Rostock |
| 08/2024 - 09/2025 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster im Forschungsprojekt H2Media – Wasserstoff in deutschen Printmedien |
| 03/2022 - 08/2025 | Promotionsstipendium „Unsere Besten promovieren in Rostock“ der Universität Rostock: Dissertationsthema: „Der Freiheitsbegriff in der deutschen Tagesberichterstattung zur Corona-Pandemie. Eine Rekonstruktion verwendeter Konzepte“ |
| 12/2020 - 02/2022 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FHM Rostock im Forschungsprojekt DigiKomS (Sicherung der Inklusion von älteren Menschen durch Programme zum Erhalt und zur Förderung digitaler Kompetenzen) |
| 2018 - 2020 | Masterstudium an der Universität Rostock (Kommunikations- und Medienwissenschaften / Erziehungswissenschaft) |
| 2013 - 2017 | Bachelorstudium an der Universität Rostock (Soziologie / Kommunikations- und Medienwissenschaften) |
| Video- und Audioproduktion (z. B. Lehrvideos für die „Offene Uni Rostock“) |

Wissenschaftliches Profil
Promotionsthema:
Der Freiheitsbegriff in der deutschen Tagesberichterstattung zur Corona-Pandemie. Eine Rekonstruktion verwendeter Konzepte
Das Promotionsprojekt untersucht Zeitungsartikel der reichweitenstärksten Tageszeitungen in Deutschland dahingehend, welche Konzepte von Freiheit während der Corona-Pandemie betont wurden. Die Pandemie wird nicht nur als gesundheitliche, politische und ökonomische Krise, sondern auch als soziale Krise aufgefasst, die sich durch Konflikte um zentrale gesellschaftliche Deutungsmuster auszeichnet. Im Fokus steht die Konzeptionierung von Freiheit als zentralem Bestandteil gesellschaftlicher Deutungskonfigurationen, über dessen gesellschaftliche Bedeutung kontinuierlich verhandelt wird.
Zur empirischen Analyse werden Beiträge der deutschen Tagesberichterstattung ausgewertet, die explizite oder implizite Freiheitsbezüge enthalten. Mithilfe einer formulierenden und reflektierenden Interpretation sowie des Framing-Ansatzes werden die Artikel untersucht, um dominante und konkurrierende Medien-Frames von Freiheit zu identifizieren. Es wird angenommen, dass sich im medialen Diskurs in Konkurrenz miteinander stehende Freiheitskonzepte zeigen, die gesellschaftliche Konfliktlinien sichtbar und beschreibbar machen.
Forschungsinteressen:
Massenmedien
Mediensoziologie und Gesellschaftsanalyse
Öffentlichkeit und Wertekonflikte
