Sichtbarkeit als Praxis: Alter, bildbasierte Soziale Medien und Öffentlichkeiten

Gefördert vom Department "Wissen – Kultur – Transformation" der Interdisziplinären Fakultät an der Universität Rostock

Projektbeteiligte am IMF

  • PD Dr. Tanja Maier

  • Heike Hausmann, M.A.

  • Richard Sternitzky, B.A.


Projektbeschreibung

Das Forschungsvorhaben untersucht, wie ältere Menschen bildbasierte Soziale Medien gebrauchen, um damit an der Konstitution digitaler wie lokaler Öffentlichkeiten mitzuwirken. Das Projekt fragt, wie Alter in den Medienpraktiken älterer Menschen hergestellt wird, wie ihr gesellschaftliches Engagement in Social-Media-Videos inszeniert wird und welche Dynamiken aus der Sichtbarkeit in digitalen Öffentlichkeiten entstehen. Sichtbarkeit wird verstanden als eine mediale Praxis, die durch spezifische Medialitäten, ästhetische Konventionen und die Bedingungen bildbasierter Plattformen hergestellt und verhandelt wird. Mediale Sichtbarkeit ist dabei keine neutrale Ressource: Sie kann öffentliche Präsenz ermöglichen, zugleich aber Anfeindungen, Kontrollverlust oder neue Formen von Ageism nach sich ziehen. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Fundierung von Alter und Sichtbarkeit als analytischen Kategorien an der Schnittstelle von visueller Kultur sowie digitalen und lokalen Öffentlichkeiten.


Vorträge zum Thema

  • R. Drüeke, T. Maier: Digitaler Aktivismus der Bewegung „Omas gegen rechts“. Vortrag im Masterstudiengang Journalismus am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal, 3. Dezember 2025

  • R. Drüeke, T. Maier: Visueller Aktivismus der Bewegung „Omas gegen rechts“. Vortrag,FachgruppentagungBilder in Bewegung und mit Bildern bewegen: Gender, Macht & Mobilität“. Gemeinsame Tagung der DGPuK Fachgruppen Medien, Öffentlichkeit, Geschlecht und Visuelle Kommunikation. Universität Tübingen, 20. November 2025